Zeit

•Juni 16, 2009 • 2 Kommentare

Mein Jahr hier ist nun schon fast vorbei und ich kann es gar nicht fassen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Meinen lezten richtigen Schultag habe ich jetzt schon hinter mir, aber mir bleiben noch die französischen ABI-Prüfungen in den Fächern Französisch, Mathe, Physik, Chemie und Biologie. Und dann bin ich die Schule hier endgültig los. Das freut mich natürlich, weil dann meine Sommerferien so richtig beginnen können, aber ich bin auch traurig, weil ich meine Freunde dann nicht mehr so regelmässig sehen kann.

HimbeereAnsonsten geniesse ich das Leben auf dem Land in vollen Zügen… wie soll man denn auch vernünftig für die Schule lernen, wenn die Sonne scheint, wir einen Pool haben und wenn die Himbeeren und Erdbeeren reif sind??? :-P Pool

Naja… dass die Schule aufhört bedeutet für mich noch was ganz anderes: die baldige Rückkehr nach Deutschland  …aber die Organisation kann warten… bin noch genauso chaotisch wie eh und jeh  ;-)

noch einmal Paris

•Mai 20, 2009 • 2 Kommentare

Flavie und ich

Flavie und Perrine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 LouvreAm ersten Sonntag nach den Ferien bin ich mit meinen Gastschwestern Perrine und Flavie für einen Tag nach Paris gefahren. Dies war das Geburtstag- und Weihnachtsgeschenk von Perrine an Flavie, die vorher noch nie in Paris gewesen war. Wir nahmen also ganz früh morgens den Zug nach Paris und bewegten uns da dann viel mit der Metro weiter. Der erste Pflichtpunkt war natürlich der Eiffelturm, den wir zu Fuss hochgestiegen sind. Danach folgten die anderen KMoulin Rougelassiker wie der Champs d’Elysée, die Kathedrale Notre Dame, les Invalides, Mulin Rouge, der Louvre und sein Garten, Montmartre und die Oper. Es war ein echt schöner Tag. Paris beeindruckt mich immer wieder und es war schade, dass wir abends dann schon wieder in den Zug steigen mussten, um nach Hause zu fahren.

 

Auf dem Eiffelturm

Ferien auf dem Bauernhof

•Mai 12, 2009 • 1 Kommentar

KUHL!Kühe melkenAm letzten Wochenende der Ferien sind wir noch einmal die Familie meiner Gastmama im Burgund besuchen gefahren. Am Samstag habe ich mit meiner Gastschwester Eloïse die Kühe gemolken und am Abend traf sich das Dorf im Rathaus um gemeinsam Karten und Scrabble zu spielen. Da ich nicht das eine noch das andere kann, habe ich es vorgezogen mit meinen Gastcousins Tischfussball zu spielen. Am nächsten Tag haben wir ausgeschlafen, gut gefrühstückt und als wir gegen Mittag auf der Farm ankamen, waren einige Kälber ausgebrochen und wir hatten alle Hände voll zu tun, um alle wieder einzufangen. Aber wir haben uns tierisch amüsiert. Am Nachmittag sind wir dann leider schon wieder zurück nach Hause gefahren, denn am nächsten Tag mussten wir ja in die Schule.

Es war ein sehr gelungenes Wochenende, aber es ist merkwürdig nicht zu wissen, ob ich dahin noch mal zurückkehren werde. Insgesamt waren diese Frühjahrsferien einfach spitze und natürlich ist es jetzt wieder umso lästiger zur Schule zu gehen, aber „c’est la vie“.Kälbchen

Marseille

•Mai 5, 2009 • 2 Kommentare

Perrine und ich In der zweiten Ferienwoche war ich für vier Tage in Marseille. Am Dienstagmorgen habe ich mit meiner Gastschwester Perrine den Zug über Lyon nach Marseille genommen. Dort angekommen habe ich erstmal das Meer bestaunt, das ich ja schon seit viel zu langer Zeit nicht mehr gesehen hatte. Insgesamt waren wir vier Tage in Marseille und haben währenddessen bei einem AFS-Freiwilligen gewohnt, der uns Marseille und Umgebung gezeigt hat und mit dem wir viel Spaß hatten. Nach der Ankunft wurden wir abgeholt und haben einen ersten Eindruck der Stadt von allen Seiten bekommen. Wir haben natürlich schöne Sachen wie die tolle Kirche „Notre Dame De La Garde“ gesehen, aber haben auch einen Blick auf gefährlichen Vierteln Marseilles geworfen. In Marseille leben viele Araber und Menschen aus Afrika, denn die Stadt ist seit jeher eine Handels- und Hansestadt. Hafen von Cassis

Am zweiten Tag haben wir die kleine Hafenstadt Cassis besichtigt und haben dann eine Tour auf der Küstenstrasse gemacht. Es war beeindruckend, denn das Meer und der Wind waren die ganze Zeit präsent. Darauf folgte dann ein Picknick auf dem Segelboot unseres Gastgebers und ein langer Spaziergang durch die azurblauen Buchten. Die Vegetation ist auch echt toll, denn Rosmarin, Thymian, Kakteen, Aloe Vera sowie Oliven- und Feigenbäume wachsen dort einfach so am Wegesrand.  

       Bötchen in Cassis             azurblaue Bucht

Hafen von Marseille und Blick auf Notre Dame De La GardeDen dritten Tag verbrachten Perrine und ich alleine und haben auf eigene Hand Marseille erkundet. So stand Shopping, Essen am Hafen und Tour durch das alte Viertel von Marseille auf dem Plan. Das ist wirklich sehr hübsch da, denn es gibt viele kleine Häuser, verwinkelte Gassen und überall dazwischen hängt die Wäsche zum Trocknen. Das gibt eine richtig südländische Atmosphäre.

Am letzten Tag haben Perrine und ich aufgrund des herrlichen Wetters entschieden einen Strandtag zu machen. Es war wunderschön und obwohl das Wasser noch echt super kalt war sind wir tapfer zwei mal baden gegangen. Am Freitagnachmittag haben wir dann den Zug zurück nach Bourges genommen. Es waren fantastische vier Tage und ich habe viele tolle Erinnerungen und eine gesunde Bräune mitgenommen.I LOVE MARSEILLE

Printemps de Bourges

•April 25, 2009 • 4 Kommentare

Meine erste Ferienwoche ist jetzt vorbei und sie war wirklich richtig klasse, denn es fand das große Festival “Printemps de Bourges“ in Bourges statt.Printemps de Bourges 2009 Am Dienstag bin ich nach Bourges gefahren und habe dort bis Samstag gewohnt. Während dem Festival gibt es eine Woche lang Konzerte von internationalen Künstlern und vor allem auch viel Musik in den Bars und in der Strasse. Und so wechselte ich recht schnell meinen Tagesablauf. Tagsüber wurde geschlafen und sich ausgeruht um nachts dann mit Freunden durch die Stadt zu ziehen und sich von guter Musik leiten zu lassen. Während dieser Woche verändert sich das sonst eher langweilige Bourges komplett. Überall hört man Musik, Jugendliche aus ganz Frankreich reisen an, auf allen Grünflächen wird gezeltet, alte Hippies sieht man reichlich, die Stadt scheint von guter Stimmung zu vibrieren und Menschen aus allen Altersklassen tanzen zusammen zu Musik. Mein persönliches Highlight war jedoch das 6-stündige  Reggae-Konzert. Wir sahen „Inna De Yard All Stars“, „Keziah Jones“ (der auch einen kleinen Striptease hinlegte ;-) ), „Toots and The Maytals“ und das beste zum Schluss: „Patrice“. Wir hatten echt einen super Abend und die ganze Halle hat getanzt. Vor allem als sich „Patrice“ für die Zugabe direkt neben mir ins Publikum begab und dort dann performte und tanzte.

Zum anhören:Patrice – Soulstorm   

Zum angucken:

Wochende im Burgund

•April 7, 2009 • Kommentar schreiben

Letztes Wochenende bin ich mit meiner Familie in eine andere Region Frankreichs gefahren. In den Burgund. Dort wohnt nämlich die Familie meiner Gastmama. Genauer gesagt ihre Eltern und ihre zwei Brüder, die dort einen Milchbetrieb haben.

Auf der Hinfahrt haben wir einen kleinen Umweg gemacht, um die Stadt Beaune zu besuchen. Da haben wir ein ehemaliges Armenkrankenhaus besucht. Das besondere ist das für die Gegend typische Dach.

Ansonsten sieht diese Region wirklich anders aus: viele Weinberge, Hügel, Wälder und kleine Dörfer.

Nachmittags durfte ich beim Kühe melken helfen und abends haben wir regionale Fleischspezialitäten gegessen und dazu den guten Burgunder Wein getrunken.

Es war wirklich ein schönes Wochenende, dass mir einen richtigen Vorgeschmack auf den Sommer gegeben hat, denn die Sonne schien die ganze Zeit und wir hatten Temperaturen bis 22°C.

Leider kann ich hier nur Fotos aus dem Internet reinstellen, da mein PC die Bilder vom Wochenende gelöscht hat.

C’est beau la France

•März 5, 2009 • 1 Kommentar

Rathaus von ToursNuria und ichNun sind meine zwei Wochen Ferien schon fast wieder vorbei und die Zeit verging superschnell. Dazu trugen viele schoene Erlebnisse bei.

SonnenstrahlenWährend meine Gastfamilie nach Guadeloupe geflogen ist, bin ich zu meiner Freundin Nuria gefahren. Sie kommt aus Paraguay und verbringt wie ich ein Jahr im wunderschönen Frankreich. Sie wohnt in der Nähe von Tours und so konnten wir diese größere Stadt erkunden, shoppen gehen und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres genießen.

eine Bar in Tours 
 MacaronenAm letzten Samstag bin ich dann von Corinne und Emma abgeholt worden, bei denen ich schon eine Zeit während der Herbstferien verbracht habe. Ich habe mich sehr gefreut die beiden wieder zu sehen. Um das Wiedersehen zu feiern haben wir einiges an regionalen Spezialitäten eingekauft. Weiswein, Wurst und als Nachtisch Macaronen (ein typisch französisches Gebaeck, das es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt und das wirklich superlecker ist.)  

 

Gorillababy

 

weißer TigerEin besonderes Highlight sollte am nächsten Tag folgen: Wir sind morgens zum „Zooparc de Beauval“ gefahren und haben dort den ganzen Tag verbracht. Es ist ein ganz besonders schöner und großer Zoo mit über 4000 Tieren. Unter anderem weiße Tiger und weiße Löwen. Aber den meisten Spaß hatten wir wohl in den Affenhäusern, da die die Affenkinder zum Rumalbern mit uns aufgelegt waren.

 

ich im Zoo 

KüssiBesonders habe ich auch das „Australien-Haus“ gemocht, denn so konnte ich mir richtig gut vorstellen, wie es wohl so bei meinem Bruder am anderen Ende der Welt aussieht. Und wer kann schon so einem süßen Koala widerstehen? ;-)

 

Die nächsten Tage haben wir ein Aquarium und verschiedene Städte besichtigt. Am Mittwochabend habe ich dann den Zug in Richtung Bourges genommen und so waren es insgesamt sehr gelungene Ferien, aber ich bin auch glücklich wieder in „meiner Familie“ zu sein.

 

Koala

 

Lecker Schnecken!!!

•Februar 17, 2009 • 1 Kommentar

Perrine und ich; wir freuen uns schon auf die SchneckenWir wurden gestern von meiner Gastmama mit Schnecken zum Abendessen ueberascht. Ehrlich gesagt fand ich das gar nicht so toll und habe mich schon beim vorhergehenden Billiard-Spielen total gestresst. Sowas muss ja schliesslich gut ueberlegt sein. :-D

Lecker Schnecken!!!Letztendlich habe ich mir gesagt, dass Schnecken nicht viel schlimmer als Muscheln sein koennen und ich lieber kein Feigling sein will. Also habe ich mich getraut und festgestellt, dass Schnecken nach gar nichts schmecken. Alleine ihre Konsestenz ist sehr gewoehnungsbeduerftig. ;-)

Das muss probiert werden!Ansonsten habe ich meine Pruefungen ueberstanden und warte jetzt auf die Ergebnisse. Ich freue mich schon richtig auf die Ferien, die naechsten Samstag beginnen.

ein halbes Jahr ist vorbei

•Februar 8, 2009 • 1 Kommentar

ich liebe frankreichNun ist schon circa ein halbes Jahr rum, seitdem ich von Frankfurt aus nach Frankreich gestartet bin. Die Zeit verging so schnell und ich habe schon so viel erlebt. Inzwischen habe ich mich schon richtig gut bei meiner Familie eingelebt und profitiere davon, dass ich drei Schwestern habe. Ansonsten bin ich ein bischen von der Schule gestresst, denn diese Woche werden wir Abitur-Uebungs-Pruefungen schreiben. Das heisst fuer mich, dass ich viel lernen muss. Vor allem fuer die vierstuendige Franzoesischarbeit.

GuilyEs gibt aber auch erfreulicheres. Ich habe viele gute Freunde gefunden, seitdem ich hier bin und wir haben viel Spass. Und ich habe mir eine Spiegelreflexkamera gekauft. Eine „CANON EOS 450-D“. Auf dem Foto koennt ihr unseren Kater sehen (aufgenommen mit meiner neuen Kamera).

 

AusternAchja…ich habe Muscheln probiert und ich muss zugeben, dass es nicht halb so schlimm ist, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ein neues Jahr

•Januar 10, 2009 • 3 Kommentare

Ania und ichDen Rest meiner Weihnachtsferien habe ich bei meiner sehr guten Freundin Ania verbracht. Wir haben einiges unternommen und mit ihr habe ich auch in das neue Jahr gefeiert.

Auf dem Bild kann man Ania und mich sehen.

GuilyAm 3. Januar habe ich zum hoffentlich letzten Mal meine Gastfamilie gewechselt. Ich wohne jetzt bei der Familie Colson auf einer Getreidefarm. Hier gibt es aber auch eine kleine Huehnergruppe und einen Kater. Das Dorf, in dem ich jetzt lebe ist ziemlich ruhig und liegt etwa 20 Minuten mit dem Auto von Bourges entfernt.

mein ZimmerAlle haben mich sehr nett aufgenommen und ich habe auch mein eigenes Zimmer. Noch ist es aber etwas ungewohnt 3 Schwestern und keinen Bruder zu haben.

 

 

 

 Auf den Fotos sind der Kater namens Guily, mein Zimmer und ich mit meiner Gastfamilie zu sehen (hinten: Benoit und Marie-Hélène;  vorne: Flavie, ich, Eloïse und Perrine).

 Familie

Letzten Montag hat die Schule wieder angefangen und wir arbeiten jetzt auf unsere Abschlusspruefung am Ende des Schuhljahres hin. Ich hatte aber etwas Glueck, denn da es die letzten Tage etwas geschneit hat, fuhren die Busse nicht regelmaessig und so musste ich nicht an allen Schulstunden teilnehemen. Es hat eben auch Vorteile, wenn man auf dem Land wohnt. :-D